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Vitamintabelle für Gemüse: Vitamine, Gemüsearten und große Übersicht

Vitamintabelle für GemüseEine Vitamintabelle für Gemüse hilft dabei, verschiedene Gemüsesorten nicht nur nach Kalorien oder Kohlenhydraten, sondern nach ihrem Beitrag zur Vitaminversorgung einzuordnen. Gemüse liefert je nach Sorte Vitamin C, Provitamin A beziehungsweise Beta-Carotin, Folat, Vitamin K, verschiedene B-Vitamine und weitere wertvolle Pflanzenstoffe. Besonders vitaminreich sind unter anderem Paprika, Brokkoli, Grünkohl, Spinat, Rosenkohl, Feldsalat, Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis und verschiedene Kohlsorten. Andere Gemüsearten wie Gurke oder Zucchini liefern zwar weniger Vitamine pro 100 Gramm, können aber durch ihren hohen Wasseranteil und ihre Alltagstauglichkeit trotzdem sinnvoll zur Ernährung beitragen.

Für ein Ernährungs- und Kalorienportal ist eine Vitamintabelle für Gemüse besonders wichtig, weil Gemüse in vielen Ernährungsempfehlungen eine zentrale Rolle spielt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung beschreibt Obst und Gemüse als wichtige Lieferanten von Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Außerdem empfiehlt die DGE, Obst und Gemüse möglichst abwechslungsreich, bunt und saisonal zu essen. Gemüse ist dabei besonders interessant, weil viele Sorten bei geringer Energiedichte eine hohe Nährstoffdichte liefern.

Wichtig ist: Eine Vitamintabelle sollte nicht als starre Rangliste verstanden werden. Der Vitamingehalt hängt von Sorte, Reifegrad, Lagerung, Saison, Zubereitung und Verarbeitung ab. Rohes Gemüse kann andere Werte haben als gegartes Gemüse. Tiefkühlgemüse kann eine gute Alternative sein, wenn es schonend verarbeitet wurde. Entscheidend ist deshalb nicht nur, welches Gemüse theoretisch besonders vitaminreich ist, sondern auch, wie regelmäßig es gegessen und wie es zubereitet wird.

Warum Gemüse eine wichtige Vitaminquelle ist

Gemüse enthält viele verschiedene Vitamine, allerdings nicht jedes Gemüse in gleicher Menge. Vitamin C findet sich vor allem in Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabi, Kartoffeln, Tomaten, Spinat und Kohlgemüse. Die DGE nennt Gemüsepaprika, Kohl, Spinat, Tomaten und Kartoffeln als wichtige Lebensmittel für die Vitamin-C-Versorgung, während besonders hohe Vitamin-C-Gehalte beispielsweise in Gemüsepaprika und Petersilie vorkommen können.

Andere Gemüsearten sind besonders wegen ihres Beta-Carotin-Gehalts interessant. Beta-Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A und kommt vor allem in kräftig orangefarbenen, roten und dunkelgrünen Gemüsearten vor. Dazu gehören Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis, rote Paprika, Grünkohl, Spinat und Feldsalat. Die DGE nennt genau diese Gemüsearten als pflanzliche Quellen nennenswerter Mengen an Provitamin A beziehungsweise Beta-Carotin.

Darüber hinaus enthalten viele grüne Gemüsearten Folat und Vitamin K. Folat ist besonders in grünem Blattgemüse, Kohlgemüse, Hülsenfrüchten und einigen Salatsorten relevant. Vitamin K findet sich ebenfalls häufig in grünem Gemüse wie Spinat, Grünkohl, Brokkoli oder Feldsalat. Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, Bohnen und Kichererbsen werden in der Küche oft wie Gemüse verwendet und liefern zusätzlich B-Vitamine, Eiweiß und Ballaststoffe.

Vitamintabelle Gemüse pro 100 g

Die folgende Tabelle zeigt typische Vitamin-Schwerpunkte beliebter Gemüsesorten. Die Angaben sind als Orientierung formuliert, weil Vitamingehalte je nach Sorte, Reifegrad, Lagerdauer, Anbau, Saison, Zubereitung und Verarbeitung schwanken können. Für standardisierte Nährwertdaten eignet sich unter anderem der Bundeslebensmittelschlüssel, der als nationale Nährstoffdatenbank Deutschlands eine wissenschaftliche Grundlage für Ernährungsforschung, Verzehrserhebungen und Nährwertkennzeichnung bietet.

Vitamintabelle Gemüse pro 100 g

Gemüse Wichtige Vitamine ca. Einordnung
Rote Paprika sehr viel Vitamin C, Beta-Carotin einer der stärksten Vitamin-C-Lieferanten unter den Gemüsen
Grüne Paprika viel Vitamin C weniger süß als rote Paprika, trotzdem vitaminreich
Brokkoli Vitamin C, Folat, Vitamin K nährstoffreiches Kohlgemüse, roh und gegart beliebt
Rosenkohl Vitamin C, Folat, Vitamin K vitaminreiches Wintergemüse
Grünkohl Vitamin C, Vitamin K, Beta-Carotin sehr nährstoffreiches Blatt- und Kohlgemüse
Spinat Folat, Vitamin K, Beta-Carotin grünes Blattgemüse mit breitem Mikronährstoffprofil
Feldsalat Beta-Carotin, Folat, Vitamin C aromatischer Wintersalat mit wertvollen Pflanzenstoffen
Mangold Vitamin K, Beta-Carotin, Folat blattreiches Gemüse, ähnlich wie Spinat verwendbar
Karotten sehr viel Beta-Carotin klassischer Provitamin-A-Lieferant
Süßkartoffeln sehr viel Beta-Carotin, etwas Vitamin C stärkehaltiges Gemüse mit auffälliger orangefarbener Farbe
Hokkaido-Kürbis Beta-Carotin, etwas Vitamin C orangefarbenes Herbstgemüse mit Carotinoiden
Butternut-Kürbis Beta-Carotin, Vitamin C in moderater Menge mild-süßliches Kürbisgemüse
Tomaten Vitamin C, Lycopin kein Vitamin-Spitzenreiter, aber alltagstauglich und pflanzenstoffreich
Kohlrabi Vitamin C, etwas Folat mildes Kohlgemüse, roh und gekocht verwendbar
Blumenkohl Vitamin C, etwas Folat helles Kohlgemüse mit moderatem Vitaminprofil
Weißkohl Vitamin C, Vitamin K klassisches Kohlgemüse, auch als Sauerkraut beliebt
Rotkohl Vitamin C, Vitamin K, Anthocyane farbstoffreiches Kohlgemüse mit sekundären Pflanzenstoffen
Wirsing Vitamin C, Folat, Vitamin K kräftiges Kohlgemüse, besonders in der kalten Jahreszeit beliebt
Sauerkraut Vitamin C, Vitamin K fermentierter Kohl, je nach Verarbeitung unterschiedlich
Kartoffeln, gekocht Vitamin C, Vitamin B6 wichtiger Alltagslieferant durch häufige Verzehrmenge
Erbsen Folat, Vitamin C, B-Vitamine stärke- und eiweißreicher als viele Gemüse
Grüne Bohnen Folat, Vitamin K, Vitamin C moderates Vitaminprofil, gegart verzehren
Linsen, gekocht Folat, B-Vitamine Hülsenfrucht, eiweiß- und ballaststoffreich
Kichererbsen, gekocht Folat, B-Vitamine Hülsenfrucht, sättigend und vielseitig
Kidneybohnen, gekocht Folat, B-Vitamine Hülsenfrucht, gute Ergänzung in Bowls und Eintöpfen
Spargel Folat, Vitamin C saisonales Gemüse mit leichtem Vitaminprofil
Zucchini etwas Vitamin C, B-Vitamine wasserreich, eher moderater Vitamingehalt
Gurke kleine Mengen Vitamin K und Vitamin C sehr wasserreich, kein Vitamin-Spitzenreiter
Aubergine kleine Mengen B-Vitamine vitaminmäßig moderat, Zubereitung entscheidend
Champignons B-Vitamine, etwas Vitamin D je nach Behandlung Pilze, streng genommen kein Gemüse, aber häufig so verwendet
Zwiebeln kleine Mengen Vitamin C und B-Vitamine meist Gewürzgemüse in kleineren Mengen
Lauch Vitamin K, Folat, etwas Vitamin C würziges Gemüse für Suppen und Pfannen
Knoblauch B-Vitamine in kleinen Mengen pro 100 g relevant, typische Portion aber sehr klein
Petersilie sehr viel Vitamin C, Vitamin K, Beta-Carotin Küchenkraut, sehr vitaminreich, aber meist kleine Portionen

Vitaminwerte sind Durchschnittswerte und können je nach Sorte, Hersteller, Rezeptur, Reifegrad, Lagerung, Verarbeitung, Zubereitung und Portionsgröße abweichen.

Gemüse mit besonders viel Vitamin C

Vitamin C ist eines der wichtigsten Vitamine, wenn es um Gemüse geht. Besonders viel Vitamin C steckt in roter Paprika, grüner Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabi, Petersilie, Wirsing und anderen Kohlgemüsen. Auch Kartoffeln, Spinat und Tomaten können im Alltag zur Vitamin-C-Versorgung beitragen, weil sie häufig gegessen werden. Dabei zählt nicht nur der Wert pro 100 Gramm, sondern auch die realistische Verzehrmenge.

Vitamin C ist empfindlich gegenüber Hitze, Licht und langer Lagerung. Das Bundeszentrum für Ernährung weist darauf hin, dass der Vitamin-C-Gehalt von Lebensmitteln unter anderem vom Erntezeitpunkt, Transport, Lagerung und der küchentechnischen Zubereitung abhängt. Als Beispiel nennt das BZfE rohe rote Paprika mit sehr hohem Vitamin-C-Gehalt und einen niedrigeren Wert nach dem Dünsten.

Beta-Carotin: Karotten, Kürbis, Süßkartoffeln und grünes Blattgemüse

Beta-Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A und kommt besonders in kräftig gefärbtem Gemüse vor. Karotten sind der bekannteste Vertreter. Auch Süßkartoffeln, Hokkaido-Kürbis, Butternut-Kürbis, rote Paprika, Grünkohl, Spinat und Feldsalat enthalten relevante Mengen. Die Farbe ist ein wichtiger Hinweis: Orange, rote und dunkelgrüne Gemüsesorten liefern häufig besonders viele Carotinoide.

Beta-Carotin ist fettlöslich. Deshalb kann eine kleine Menge Fett in der Mahlzeit die Aufnahme unterstützen. Das bedeutet nicht, dass Gemüse sehr fettreich zubereitet werden muss. Ein wenig Rapsöl im Karottensalat, etwas Öl beim Kürbis aus dem Ofen oder eine Mahlzeit mit Nüssen, Samen oder Milchprodukten kann bereits ausreichen. Die DGE nennt sogar als Beispiel, dass gegarte Karotten und gegarter Kürbis in Kombination mit Rapsöl zur Vitamin-A-Versorgung beitragen können.

Folat und Vitamin K in grünem Gemüse

Grünes Gemüse ist häufig besonders interessant, wenn es um Folat und Vitamin K geht. Spinat, Feldsalat, Mangold, Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Erbsen, grüne Bohnen und verschiedene Salate können zur Versorgung beitragen. Folat ist empfindlich gegenüber Hitze und Lagerung, weshalb frische und schonende Zubereitung wichtig sind. Vitamin K kommt besonders in grünem Blattgemüse vor.

Auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen und Bohnen können Folat und verschiedene B-Vitamine liefern. Sie sind zwar nicht immer klassisches Gemüse, werden aber in vielen Gemüsegerichten, Salaten, Bowls und Eintöpfen verwendet. Durch ihren Eiweiß- und Ballaststoffgehalt nehmen sie eine Sonderrolle ein und können die Ernährung sinnvoll ergänzen.

Roh oder gekocht: Wie Zubereitung die Vitamine beeinflusst

Die Zubereitung kann den Vitamingehalt von Gemüse verändern. Wasserlösliche und hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin C und Folat können beim Kochen teilweise verloren gehen. Besonders ungünstig ist langes Kochen in viel Wasser, wenn das Kochwasser anschließend weggeschüttet wird. Schonendere Methoden sind Dünsten, Dämpfen, kurzes Garen, Pfannenrühren oder die Verwendung des Kochwassers in Suppen und Saucen.

Gleichzeitig ist roh nicht immer automatisch besser. Einige Gemüsearten werden gegart besser verträglich oder müssen aus Sicherheitsgründen gegart werden, zum Beispiel grüne Bohnen. Bei Tomaten kann die Verarbeitung den Zugang zu Lycopin verbessern, auch wenn Vitamin C durch Hitze sinken kann. Bei Beta-Carotin-haltigem Gemüse wie Karotten oder Kürbis kann Garen die Zellstruktur aufschließen und die Aufnahme erleichtern, besonders wenn etwas Fett enthalten ist.

Tiefkühlgemüse und Vitamine

Tiefkühlgemüse kann eine gute Alternative zu frischem Gemüse sein. Entscheidend ist, dass Gemüse häufig kurz nach der Ernte blanchiert und eingefroren wird. Das kann Nährstoffe gut erhalten, vor allem wenn das Gemüse anschließend nicht unnötig lange gekocht wird. Das BZfE weist darauf hin, dass Nährstoffe in Gemüse besonders gut erhalten bleiben, wenn Tiefkühlgemüse direkt gefroren verarbeitet wird und nicht erst lange auftaut.

Für den Alltag bedeutet das: Tiefkühlbrokkoli, TK-Spinat, Erbsen, Bohnen oder Gemüse-Mischungen können praktisch und nährstoffreich sein. Wichtig ist, möglichst Produkte ohne Sahnesauce, Butterzubereitung oder stark gewürzte Fertigsoßen zu wählen, wenn es um eine einfache Gemüsebasis geht. Tiefkühlgemüse kann besonders dann sinnvoll sein, wenn frisches Gemüse lange gelagert wurde oder im Alltag nicht rechtzeitig verbraucht wird.

Die vitamin-C-reichsten Gemüsesorten im Überblick

Besonders vitamin-C-reiche Gemüse und Kräuter

  1. Petersilie – sehr vitamin-C-reich, aber meist kleine Portionen
  2. Rote Paprika – sehr guter Vitamin-C-Lieferant
  3. Grüne Paprika – ebenfalls vitamin-C-reich
  4. Brokkoli – Vitamin C, Folat und Vitamin K
  5. Rosenkohl – vitaminreiches Kohlgemüse
  6. Grünkohl – Vitamin C, Vitamin K und Beta-Carotin
  7. Kohlrabi – guter Vitamin-C-Lieferant
  8. Wirsing – Vitamin C, Folat und Vitamin K

Diese Liste zeigt, dass Gemüse bei Vitamin C eine sehr wichtige Rolle spielen kann. Besonders Paprika und Kohlgemüse werden häufig unterschätzt, weil viele Menschen Vitamin C zuerst mit Obst verbinden. In der Praxis kann eine Mahlzeit mit Paprika, Brokkoli oder Kohl deutlich zur Vitamin-C-Aufnahme beitragen.

Gemüse mit viel Beta-Carotin im Überblick

Zu den besonders beta-carotinreichen Gemüsearten gehören Karotten, Süßkartoffeln, Hokkaido-Kürbis, Butternut-Kürbis, rote Paprika, Grünkohl, Spinat, Mangold und Feldsalat. Diese Gemüsearten sind oft orange, rot oder dunkelgrün. Beta-Carotin ist nicht nur als Vorstufe von Vitamin A interessant, sondern gehört auch zu den Carotinoiden, also farbgebenden Pflanzenstoffen.

Für die Küche sind diese Gemüsearten sehr vielseitig. Karotten passen roh, gekocht, gedünstet oder geraspelt in Salate. Kürbis und Süßkartoffeln eignen sich für Ofengerichte und Suppen. Spinat, Mangold und Grünkohl können als Blattgemüse verwendet werden. Eine Kombination aus verschiedenen Farben ist besonders sinnvoll, weil sie unterschiedliche Pflanzenstoffe und Vitamine liefert.

Gemüse mit moderatem Vitamingehalt: Trotzdem wertvoll

Einige Gemüsesorten sind keine Vitamin-Spitzenreiter, bleiben aber wertvoll. Gurke, Zucchini, Aubergine, Zwiebeln oder Champignons liefern im Vergleich zu Paprika, Grünkohl oder Brokkoli weniger einzelne Vitamine, können aber durch Wasser, Geschmack, Ballaststoffe, Mineralstoffe oder ihre vielseitige Verwendung zur Ernährung beitragen. Gerade Gurke und Zucchini sind leicht, wasserreich und lassen sich gut in Salate, Pfannen oder Beilagen integrieren.

Auch Tomaten sind nicht bei jedem Vitamin führend, werden aber regelmäßig gegessen und liefern Lycopin sowie Vitamin C in moderater Menge. Zwiebeln und Knoblauch werden meist nur in kleinen Mengen verwendet, tragen aber zum Geschmack bei und können die Gemüsevielfalt erhöhen. Eine Vitamintabelle sollte daher nicht dazu führen, weniger prominente Gemüsearten abzuwerten. Entscheidend ist die gesamte Vielfalt.

Vitamine erhalten: Einkauf, Lagerung und Küchentricks

Vitamine lassen sich besser erhalten, wenn Gemüse frisch gekauft, nicht unnötig lange gelagert und schonend zubereitet wird. Gemüse sollte je nach Sorte kühl, dunkel und nicht zu lange aufbewahrt werden. Empfindliche Gemüsearten wie Blattgemüse, Brokkoli oder Kräuter sollten möglichst zeitnah verbraucht werden. Langes Wässern, starkes Zerkleinern und lange Garzeiten können Vitaminverluste begünstigen.

Praktisch ist eine kurze Garzeit mit wenig Wasser. Dünsten, Dämpfen oder kurzes Anbraten sind oft günstiger als langes Kochen. Wenn Gemüse gekocht wird, kann das Kochwasser für Suppen oder Saucen weiterverwendet werden, weil wasserlösliche Nährstoffe teilweise ins Kochwasser übergehen. Rohkost kann eine gute Ergänzung sein, sollte aber mit gegartem Gemüse kombiniert werden, weil nicht alle Gemüsearten roh geeignet oder bekömmlich sind.

So nutzt du die Vitamintabelle für Gemüse richtig

Die Vitamintabelle für Gemüse liefert eine sehr gute Orientierung hinsichtlich des Vitamingehalts verschiedener Gemüsesorten. Wenn du gezielt Vitamin C aufnehmen möchtest, sind Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabi und Petersilie besonders interessant. Fallsdu Beta-Carotin berücksichtigen möchtest, sind Karotten, Kürbis, Süßkartoffeln, Spinat, Grünkohl und Feldsalat gute Optionen. Wenn du Folat und Vitamin K im Blick hast, spielen grünes Blattgemüse, Kohlgemüse und Hülsenfrüchte eine wichtige Rolle.

Für eine ausgewogene Ernährung ist Abwechslung entscheidend. Unterschiedliche Gemüsefarben deuten oft auf unterschiedliche Pflanzenstoffe hin. Rotes, orangefarbenes, grünes, weißes und violettes Gemüse ergänzt sich gut. Nutze die Tabelle daher nicht als starre Rangliste, sondern als praktische Hilfe, um Gemüse bewusster, bunter und abwechslungsreicher auszuwählen.

FAQ – Vitamintabelle für Gemüse

Welches Gemüse hat besonders viel Vitamin C?

Besonders vitamin-C-reich sind rote Paprika, grüne Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabi, Wirsing und Petersilie. Auch Kartoffeln, Spinat und Tomaten können im Alltag zur Vitamin-C-Versorgung beitragen.

Welches Gemüse enthält viel Beta-Carotin?

Viel Beta-Carotin enthalten Karotten, Süßkartoffeln, Kürbis, rote Paprika, Grünkohl, Spinat und Feldsalat. Beta-Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A.

Gehen Vitamine beim Kochen von Gemüse verloren?

Ein Teil empfindlicher Vitamine wie Vitamin C und Folat kann beim Kochen verloren gehen, besonders bei langer Garzeit und viel Wasser. Schonender sind Dünsten, Dämpfen oder kurzes Garen.

Ist Tiefkühlgemüse vitaminreich?

Tiefkühlgemüse kann vitaminreich sein, wenn es schnell nach der Ernte verarbeitet und schonend zubereitet wird. Es sollte möglichst direkt gefroren verarbeitet und nicht unnötig lange gegart werden.

Ist rohes Gemüse immer vitaminreicher als gekochtes Gemüse?

Nicht immer. Rohes Gemüse kann mehr hitzeempfindliche Vitamine enthalten, gegartes Gemüse kann aber besser verträglich sein und bestimmte Pflanzenstoffe besser verfügbar machen. Eine Mischung aus Rohkost und gegartem Gemüse ist sinnvoll.

Quellen und weiterführende Informationen

Über diesen Artikel

Dieser Artikel wurde redaktionell erstellt und sorgfältig auf Verständlichkeit, sachliche Richtigkeit und praktische Nutzbarkeit geprüft. Die Vitaminangaben dienen als Orientierung und können je nach Gemüsesorte, Hersteller, Rezeptur, Reifegrad, Lagerung, Verarbeitung, Zubereitung und Portionsgröße abweichen.

Alle Angaben ohne Gewähr.

Stand der Informationen: Juni 2026